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Adelaide

Mein Couchsurfer in Adelaide war Tony, halber Italiener/halber Aborginial und Sozialarbeiter/Lehrer fuer Problemkinder. Er wohnt in Semaphore, einem Aussenbezirk direkt am Meer. Super! Das beste kommt noch: In diesem Bezirk wuchs Bon Scott auf UND das Pub, wo Angus und Malcolm Young und der Rest der Gang wohnten und spielten, als sie die Band gruendeten, wurde von mir natuerlich digital verewigt. Wicked!

Ich war 3, wie sich dann herausstellte 4 Tage, da ich vergass, das der Jaenner 31 Tage hat, bei Tony, verbrachte viel Zeit am Strand und fuhr in die Innenstadt  von Adelaide.

Adelaide ist eine grosse Country-Stadt mit laechelnden Menschen auf den Strassen.

Die Stadt ist recht gruen und das South Australien Museum hat die weltgroesste Sammlung von Aboriginal Artefakten plus eine sehr umfangreiche Ausstellung ueber die Suedpazifik Voelker und ihre Geschichte.

Der Botanische Garten ist riesig. In dem 16ha grossen Areal genoss ich die Stille, lag in der Wiese und spazierte auf den Wegen mit riesigen Baeumen, Palmen, kleinen Seen, einem impossanten Rosengarten und einem recht ansehnlichen Palmenhaus (1875), welches man mit unserem in Wien aber keineswegs vergleichen kann.

Abgesehn von allem ist es der ideale Platz um den Rest der Welt zu ignorieren. (Uebrigends, umgekehrt ist es genauso. “lol”)

::steffi::

Posted 10 years, 5 months ago.

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AUSTRALIEN_Melbourne

Ich weiss, ich weiss, war ein wenig lazy die letzten Wochen. Es hat sich vieles getan. Deshalb ein Versuch alles so kurz wie moeglich zu beschreiben:

Wir kamen in Australien/Melbourne anund wurden sehr lieb von Sepp und Helga, Grosscousin von Tita, empfangen. Nach ein paar Tagen fuhren wir zurueck in die Stadt um bei Pete und Katie fuer ein paar tage zu bleiben. Am ersten Abend gingen wir in die Innenstadt um das grosse Feuerwerk zu sehen, da die Aussies “Australienday” feierten. Feuerwerk so weit das Auge blicken konnte. Ich wusste gar nicht wo ich zuerst hinschaun sollte. Wahnsinn!

An einem der Tage, als wir durch St. Kilda (Bezirk) spazierten wurden wir von ein paar Aussies von Adelaide auf ein paar Bier eingeladen und eine Accommodation in Adelaide war uns auch sicher. Nachdem wir aber dann doch Couchsurften, hatte sich die Einladung somit auch erledigt. Aber zurueck zu Melbourne. Die Stadt ist grossartig. All die Strassen, sowohl die grossen als auch die kleinen mit ihren alten Fassaden, Kirchen, Museen, all die Parks, Bruecken, Gaerten, verspruehen einen unwiderstehlichen Charme.

Ave Gardner beschrieb 1960, waehrend sie “On the Beach” hier drehte, die Stadt als den perfecten Platz, um einen Film ueber das Ende der Welt zu drehen. Das hat sich geaendert. Hier gibt es zwar keine Berge, Huegel, die die Szenerie ein wenig schmuecken koennte. Das Land ist rund um die Stadt flach, aber es ist mittlerweile die Stadt der hippen Bars, radikalen Architektur und der weltoffenen Bewohner.

Die Block Arcade hat einen Mosaikboden und ein Glasdach, welches man gesehen haben muss, das Old Melbourne Gaol (Jail) hat eine grimmige Athmosphaere (Besucher koennen hier eine Nacht als Gefangene verbringen und einige Geistergeschichten machen diesen Ort noch gruseliger), Chinatown ist eine bunte Angelegenheit und das Captain Cook Cottage wurde von Yorshire per Schiff hierher tranportiert, Stein fuer Stein wieder aufgebaut und ist somit das einzige Gebaeude in der Stadt aus dem 18. Jhd.

Von der Southgate hat man einen praechtigen Blick auf die Skyline der Stadt und kann auf der Promenade zwischen zick Restaurants waehlen. St. Kilda (Bezirk) bedeutet Ausgehen. Dort gibt es den Stadtstrand wo die Staedter sich sonnenbaden und  ihrem Sport nachgehen koennen und in den unzaehligen Cafes und Baeckereien die Zeit verstreichen lassen. Dieser Bezirk ist beeinflusst von den Staedten Wien, Warschau, Prag, Budapest und Tel Aviv.

Und noch vieles vieles mehr, welches diesen Eintrag unendlich machen wuerde.

Alles in allem: Einfach zum Verlieben.

::Steffi::

Posted 10 years, 5 months ago.

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Bierreport I

Dieser Bierreport ist kein offizieller. Die Bewertungen beruhen auf rein persoenlicher Einschaetzung.

Nepal:

EVEREST  :) :) :)

Thailand:

CHANG  :(   (waessrig)

SINGHA  :) :) :)

New Zealand:

CARLSBERG  :) :)

TUI  :) :) :) :)

TUI DARK  :) :) :)

MONTEITH’S HEARTY BLACK  :)  (ein wenig schal)

MONTEITH’S PILSNER BEER  :) :)

MONTEITH’S SUMMER ALE  :) :) :) (DAS Sommerbier, mit einem Hauch von Honiggeschmack/ Mhmm yummy)

MONTEITH’S SASSY RED  :) :) :)

SPEIGHTS  :(   (einfach nur langweilig)

MAC’S GOLD  :) :) :)

STEINLAGER  :) :)

MONTEITH’S GOLDEN LAGER  :) :) :)

MONTEITH’S ORIGINAL  :) :)

MONTEITH’S RADLER:  :( :(  (schmeckt nach reiner Chemie)

EXPORT PREMIUM DRY:  :) :) :) :)

EXPORT GOLD  :) :) :)

WAIKATO DRAUGHT  :) :)  :)

FERN LAGER  :)  (a bit light/when I tasted it, weather was very hot, so it was just fine)

LION RED  :( :(  (schal)

GROLSCH [Holland]  :) :)

TIGER [Singapur]  :) :)

::steffi::

Posted 10 years, 5 months ago.

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Liebesbrief

Es ist nun Zeit von Neuseeland Abschied zu nehmen. Von den Maori “Aotearoa” – Land der langen weissen Wolke genannt,  entstanden aus Hitze und geschmolzenen Gestein. Ein Land des Erzaehlens von Geschichten, Mythen und Legenden aus der suedpazifischen Heimat der Maori bis hin zu Abenteuern und dem Ueberlebenskampf eines stolzen Volkes.

Ich habe viel ueber die Geschichte der Kriegerlinien, Veraenderungen, die im Laufe von Generationen geschahen und die die Tradition der Maori fuer immer beeinflusste, erfahren. Geschichten von Seereisen auf dem gewaltigen Pazifik, der Einfuehrung des westlichen Lebenstils und die damit verbundenen Kompromisse der Maori, um zu ueberleben.

Von Cook, Scott, etc… ganz zu schweigen. :) :)

Ich tourte durch spektakulaereVulkangebiete, interagierte mit Robben, Pinguinen und Stachelrochen, kletterte durch Gletscher und schwamm durch die Blackwaters in den Waitomo Caves. Ich traf grossartige Leute, die ich immer in meinem Herzen weiss …. und werde den neuseelaendischen Kaffee vermissen.

Wir tranken unseren morgendlichen Coffee stets an anderen Orten: In Staedten, an Straenden, in kleinen Ortschaften und manchesmal auch mit einem ueberwaeltigenden Ausblick vor der Nase. Umringt von tiefgruenen Bergen, tuerkisfarbenen Seen und Meeren, blauem Himmel und klarer Luft. Mhmm

Ich werde den Sternenhimmel vermissen, der sich uns fast jede Nacht durch die Windschutzscheibe offenbarte, das Meeresrauschen und bloeken der Schafe als Einschlafmusik und auch als morgendlicher Gruss.

Klar, mit dem Auto zu reisen und darin zu hausen bot uns zeitweise nicht den Komfort, den man als Stadtmensch gewohnt ist. ABER fuer alle, die nach dem Anderen ausschau halten, fuer alle in denen das Abenteuer lodert, sollten dieses Land auf eigene Faust mit dem Auto bereisen. Diese kleinen Fenster koennen dir den Rest der Welt zu Fuessen legen.

Machts gut, Danke und kia ora an euch alle!

Und nu?

Auf zu neuen Ufern! :)

::steffi::

Posted 10 years, 5 months ago.

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Drei unvergessliche Tage

Unser Rudhann steht in der Garage von Backpackers Carmarket und wir hoffen,dass ihn bald jemand adoptiert.

Nach 2 Tagen in Auckland City wurden wir wieder von Alexia, Blair und ihren Jungs herzlich aufgenommen, wo wir 3 unvergessliche Tage verbrachten. Am letzten Abend gabs dann grosses BBQ mit gesamter Familie. Danke fuer alles. Muessen in Kontakt bleiben! Dicker Schmatz.

::steffi::

Posted 10 years, 5 months ago.

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Alte Freunde wiedersehen und neue gewinnen

In Auckland trafen wir wieder Jamie, den Schlumpf. Er war einer der ersten, die wir in NZ kennelernten, trafen ihn im Hostel in Rotorua und in Wellington und jetzt wieder in Auckland. Wir trafen Leo, unseren Guide von Magic Bus Tours und unsere Khuja-Bar-Leute Nash, Emma, Tschatti und Pa. Alle freuten sich und jeder hatte eine Menge zu erzaehlen.

Am Sonntag Nachmittag setzten sich Tita und ich in die Sonne zum Auckland City Market und bald schon fing ein Gitarrenspieler an zu singen und spielen. Wir kamen schnell ins Gespraech und schon hatten wir eine Einladung zum Essen. Wir lernten am Abend seine Mitbewohner Omami und Bathe kennen. Ein Abend voller grossartiger Gespraeche, genialem Essen und viel Gelaechter.

Am neachsten Tag trafen wir durch Zufall wieder Luke, der vor einem Cafe sass und seinen Spass mit den Leuten, die an ihm vorbeigingen, hatte. Wir setzten uns zu ihm und blieben dort bis am Abend. Dann war es Zeit fuer einen ausgezeichneten Apfeltee.

LUKE HURLEY ist der Name, den ihr euch merken muesst. Ich war schon lang nicht mehr von einer Musik und Gesang so begeistert.

::steffi::

Posted 10 years, 6 months ago.

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Surfspots und ein Loewenkopf am Strand

Weiter gings nach Raglan, einem Surfspot an der Westkueste. Sehr charmantes Staedtchen.

Naechster Tag, neues Glueck. Nach einem Coffee brachen wir weiter nach Pahia mit seinem Lion Rock auf. Ein riesiger Felsbrocken an der Kueste, der die Silouette eines gigantischen Loewenkopfes hat. Fuer mich sah er eher wie ein Baerenkopf aus. Also schnell zu Bear Rock umgetauft und weiter die Sonne bei ihrem taeglichen Tauchgang beobachtet. Den letzten Sonnenuntergang im Meer auf dieser Reise uebrigens (fuer dieses Jahr zumindest). “seufz”

::steffi::

Posted 10 years, 6 months ago.

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Purer Wahnsinn!!

Tita hat alles (Wellington, Film “Lovely Bones”, Wanderung bei Masterton,..) schon bestens beschrieben. Am Weg in den Norden nahmen wir wiedermal einen Hitchhiker mit und fuhren die Westkueste entlang, die wir bei der Runterfahrt ausgelassen hatten. Schliefen auf einem unheimlichen Parkplatz und erreichten am naechsten Tag die Waitomo Caves.

WAHNSINN!! Eines der besten Dinge, die ich in meinem bisherigen Leben gemacht habe!!

Um 10.30 Uhr gings los. Wir bekamen Wetsuits, Taucherpatschen, Gummistiefel, Klettergurt und Helm mit Stirnleuchte. Das geschepper der Karabiner an meiner Huefte liess mich ein wenig mit Wehmut an zu Hause denken. SABSI! Als erstes muess ma klettern gehn! Gleich vom Flughafen zur Halle! :)

Als erstes seilten wir uns von 100m (freihaengend) in die kathedralartige Kalksteinhoehle ab, die sich ueber ein unterirdisches Flusssystem aufbaut. Bei ca. 50 m durfte ich mich vom Guide entsichern und mein Tempo selbst bestimmen. Das nutzte ich natuerlich und versuchte erfolgreich eine Balance zwischen schnellem abseilen und noch immer den Ausblick geniessen zu koennen, zu finden. (deutsch?)

Und dann begann eigentlich der richtige Teil unseres Abenteuers im Stockdunklen. Fast lautlos kletterten, rutschten wir ueber Felsen, schwammen den Fluss entlang, mussten einmal von 2m durch einen Spalt in ein darunterliegendes Basin springen, welches mich absolute Ueberwindung kostete, da es dort unten recht dunkel war und ich mit Spruengen nicht wirklich was am Hut habe, krochen/quetschten uns unter riesigen Felsen durch, zogen uns an Seilen durchs Wasser und watteten durch enge Schluchten.

Nur unsere Stirnlampen boten uns das Licht, um halbwegs gut sehen zu koennen. Insgesamt waren wir 3-4 Stunden ohne Tageslicht. Gen Ende gelangten wir in eine laengliche Hohele, wo wir es uns auf den Steinen gemuetlich machten, unsere Lichter abdrehten und den Anblick genossen: Es schien, als ob sich der naechtliche Sternenhimmel ueber uns woelbt. (Larven der Gloworms verursachen die zahllosen Leuchtpunkte.)

Dann gings weiter, ohne Licht, im Wasser zum Ausgang. Rob & Scott (unsere Guides) meinten, solange wir uns im Flussbett halten, sind wir sicher. Also gingen wir langsam hintereinander im stockdunklen und schmalen Fluss, begleitet von tausenden Sternen ober uns. Hie und da hoerte man ein “Sorry”, wenn einer dem anderen auf die Fersen trat.

::steffi::

Posted 10 years, 6 months ago.

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Ich Glueckskind

Ich verliere oder vergesse hier andauernd meine Sachen. Meinen Camcorder in Picton (wenn nicht Tita nochmals in das Pub haette muessen, waere ich erst auf der Faehre draufgekommen), meine Sonnenbrille auf der Wanderung mit Paul und seinen Kumpels bei Masterton und noch mehr Zeugs, welches aber den Rahmen diesen Beitrags sprengen wuerde. Deshalb gibts eine liveberichterstattung fuer diejenigen, die genug Zeit mitbringen.”lol”

Alles in allem kommen diese Sachen immer wieder zu mir zurueck. Ich bin wahrlich ein echtes Glueckskind!

::steffi::

Posted 10 years, 6 months ago.

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Marlborough Sounds

Die Marlborough Sounds sind einfach ein Traum. Hier vereinen sich Taeler mit lauer Luft, viel Sonne, gruenem Busch und blauem Wasser zu einer betoerend schoenen Landschaft aus unzaehligen Inseln, Halbinseln und Fjorden.

Und hier die Fakten: Hier in diesen Taelern, welche in der letzten Eiszeit vom steigenden Meeresspiegel ueberflutet, hat James Cook am meisten Zeit verbracht, (waehrend seines Neuseelandaufenthaltes). … kein Wunder.

::steffi::

Posted 10 years, 6 months ago.

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