Zeitungen, Magazine, Fernsehen und Videos

Online Marketing 2012

Mittwoch, 16. April 2008

Zeitungen, Magazine, Fernsehen und Videos

Information und Unterhaltung haben Tageszeitungen, Magazine und Fernsehen schon vor dem Internet-Zeitalter geboten. 2007 bieten sie auch Internetseiten an. Die Webseiten der Printmedien dominieren das Internet in Österreich im Vergleich zum Angebot der Fernsehsender (siehe unter www.oewa.at). Die klassischen TV-Sender bauen derzeit ihr Internet-Angebot bzw. IP-TV erst auf. Bei den Medien und der Mediennutzung ist seit einigen Jahren eine Fragmentierung zu beobachten. Sie wirkt sich nicht nur auf die Medien, sondern auch auf die Werbebudgets aus. An dieser Stelle nehmen wir vorweg: Bis 2012 erwarten wir einige Veränderungen.

 

Der Zeitungsmarkt wird in den nächsten Jahren weiter massiv Federn lassen müssen oder sich konsequent den neuen Realitäten anpassen. Bill Gates sagt voraus, dass in 5 Jahren die meisten Medien nur noch online gelesen werden, weil bis dann auch der Fortschritt in der Bildschirmtechnologie (wie OLED, http://de.wikipedia.org/wiki/OLED) das elektronische Lesen am Frühstückstisch möglich macht (SCHWENK 2007b). SOUMELIDIS hingegen erwartet, dass Bücher weiterhin gelesen werden wie bisher (Interview SOUMELIDIS).

 

Iniziiert und verbreitet durch Videoplattformen wie YouTube gibt es derzeit einen Nachholbedarf an Selbstdarstellung durch die Nutzer. So wurden zwei Burschen, die ein Musikvideo schlechter Qualität veröffentlicht haben, von einem Telefonanbieter unter Vertrag genommen. Oder ein Musikvideo das eine Verunglimpfung eines sehr bekannten Popsongs ist, wurde öfter heruntergeladen als das Original. (Beide Beispiele stammen aus dem Vortrag PALL und KOZEL).

 

Dieser Boom kann 2012 wieder etwas verebbt sein, es zeichnet sich aber die Integration von Videos wie auf Facebook in die alltägliche Online-Kommunikation ab.

 

Im Netz werden nicht einfach die bekannten, mehr oder weniger aufwändigen TV Spots 1:1 zu sehen sein, die im TV Kanal laufen. PALL glaubt, es wird Ergänzungen geben, es gibt bereits heute Randerscheinungen zu diesem Thema wie das Making of, Kommentare und Interaktionen. „Sie werden sich im Netz abspielen und ein eigener Marketingkanal sein. Da spielt natürlich der User-generated-Content wieder sehr gut mit. Auf große TV Spots wird es Reaktionen im Internet geben, hier wird man ansetzen“ (Interview PALL)

 

Die Möglichkeit, Videos aus dem Internet herunterzuladen und entweder am Computer oder auch am Fernseher anzuschauen, gibt es bereits 2007. Die technischen Voraussetzungen für diese Anwendungen sind bereits geschaffen.

 

Die Interviewpartner erwarten für die nahe Zukunft weitere Formen des Fernsehens im Internet, die mit neuen Techniken einhergehen
Geschrieben von Brigitte Brychta in Infotainment um 22:41

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