Mögliche neue Werbeformen 2012

Online Marketing 2012

Mittwoch, 16. April 2008

Mögliche neue Werbeformen 2012

Einige junge Werbeformen wurden in der Studie genannt. Es ist keine Voraussage bis 2012 möglich, welche Werbeform sich tatsächlich durchsetzen wird. Hier zählen wir einige Beispiele auf:

  • Über Chips, mit Hilfe von Navigationssystemen und im B2B-Bereich über RFID-Technologie werden Informationen mit dem Handy ausgelesen und als mobile Internet-Anwendung werden Produktinformationen geboten.
  • Webtop statt Desktop
  • Hilfsmittel zur Wissensorganisation mit RSS
  • Menschliche Empfehlungen und Tagging als Geschäftsmodell
  • In-Game-Advertising am Nischenmarkt 
  • Ausnutzen des Long-Tail-Prinzips bei den Communities und Blogs
  • Geo-Marketing als verstärktes Einbinden von Satellitenkarten in das Marketing
  • iTV und IP-TV als Basisplattformen für Communities (http://www.forward2business.com/index.php?id=383, JANSZKY 2007b, 17.1.2008)

 

 

Mobiles Internet setzt sich langsam aber sicher durch

 

Mobile Anwendungen sind nicht neu, aber es werden neue Internet-Auftritte für mobile Geräte entwickelt. Ein Beispiel wurde von PESATA genannt, www.geizhals.at muss künftig anwenderfreundlich vor Ort im Geschäft am Handy abrufbar sein.

 

Mobiles Internet und Web-Anwendungen stehen hoch im Kurs mit starken Lösungen in der Infrastruktur. Kompatibilität wird ein entscheidender Faktor sein für deren Durchsetzung. Der „Pew Internet and American Life Report“ beschäftigt sich bereits mit Entwicklungen für 2020 und spricht von Durchsetzung reiner Webanwendungen (http://news.bbc.co.uk/2/hi/technology/5370688.stm, ANDERSON J.Q. 2006, 17.1.2008). Viele Anwendungen weisen bereits 2007 darauf hin, dass das Internet auf mobilen Endgeräten benützt werden wird. Die Entwicklung wurde bereits früher vorausgesagt und setzt nun anscheinend verzögert ein.

 

Interoperabilität

 

Anwendungen werden verknüpft und Inhalte aus sozialen Netzwerken untereinander ausgetauscht. Dadurch entstehen Synergieeffekte für den Nutzer. Es könnte auch eine zentrale (Web-)Applikation geben, die alle Web-Netzwerke eines Users verwaltet (http://www.georgholzer.at/blog/2007/03/10/das-wird-web-30/, HOLZER 2007, 19.1.2007).

 

Web 2.0 Anwendungen sind kein Patentrezept

 

Eine Reizüberflutung ist vorprogrammiert und wird auch dort zum Einsatz gebracht, wo das Web 2.0 nicht gewinnbringend genutzt werden kann. Dr. Nils ANDRES, Geschäftsführer des Brand Science Institute hat dazu eine Studie herausgebracht: "Die Erwartungen, die in Unternehmen derzeit an dieses Phänomen gestellt werden, führen aufgrund der Überpräsenz von Web 2.0 und der damit einhergehenden medialen Überreizung zu einem Minikollaps. Unternehmen betreiben Blogs oder Podcasts, obwohl hierfür nicht in jedem Fall Bedarf besteht."

(ANDRES, http://www.ftd.de/karriere_management/management/:Business%20Wissen%20Die%20Wiederentdeckung%20Kunden/300218.html, 12.1.2008). Unternehmen machen sich "Crowdsourcings" stärker zunutze und setzen auf die Intelligenz und die freiwillige Arbeitskraft von Internetnutzern.

 

Daraus ergeben sich zwei verschiedene Reaktionen der Internet-User (http://www.forward2business.com/index.php?id=271, JANSZKY S.G. 2007a):

  • Die Generation der Werbevermeider, die sich systematisch allen Werbebotschaften entziehen und filtern! Ausblenden und Abschalten zählen zu den elementaren Überlebenstaktiken im Informationsdschungel. Mit den Antworten von gestern und heute lässt sich die Zielgruppe von morgen nicht mehr erreichen.
  • User gestalten ihre Inhalte selbst, bislang übersichtliche Zielgruppen werden zu Communities. Es ändert sich unsere tägliche Mediennutzung durch neue Kulturtechniken nachhaltig mit dem Mobilen Web oder der semantischen Intelligenz.

Geschrieben von Brigitte Brychta in Trends 2012 um 18:59

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